Fertighaus Welt

Nachhaltigkeit

Holzbau ist Klimaschutz
Bauherren eines modernen Energiesparhauses leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Wer sich darüber hinaus für Holz als Baumaterial entscheidet, entlastet die Atmosphäre zusätzlich von einer erheblichen Menge des Treibhausgases CO2. Dies haben Wissenschaftler anhand von Ökobilanzen der Holznutzung herausgefunden. Ein Haus in Holzfertigbauweise bietet Bauherren also auf besonders bequeme Weise ein ruhiges Umweltgewissen.

Holz ist ein Niedrigenergie-Baustoff Bäume speichern während ihres Wachstums CO2.
Holz ist gleich in mehrfacher Hinsicht ein Niedrigenergie-Baustoff:
1. Baustoffe aus Holz speichern dauerhaft CO2. Studien der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft in Hamburg sowie weiterer Forschungsinstitute in Finnland und der Schweiz bestätigen die wichtige Funktion langlebiger Holzprodukte als natürliche CO2-Speicher.
2. Für die Bearbeitung von Holz benötigt man nur relativ wenig Energie.
3. Die bauphysikalischen Eigenschaften von Holz verbessern die Wärmedämmung von Häusern und sparen Heizenergie.




Holz ist ein dauerhafter CO2-Speicher.
Auch nach dem die Bäume gefällt werden, bleibt das CO2 im Holz gespechert.
Holz ist ein dauerhafter CO2-Speicher
Wird Holz als Baustoff eingesetzt, so geschieht dies CO2-neutral. Bei Bauprodukten aus nicht nachwachsenden Rohstoffen ist dies nicht der Fall, da diese Materialien kein CO2 speichern und deshalb sowohl bei ihrer Herstellung als auch bei ihrer Entsorgung überschüssiges Treibhausgas freisetzen. Holz dagegen entzieht der Atmosphäre während seines Wachstums mehr CO2, als bei seiner Verarbeitung zu Schnittholz oder Holzwerkstoffen freigesetzt wird. So geraten durch die Ernte des Holzes mit Motorsäge und Traktor nur 0,7 Prozent der Menge an Kohlendioxid in die Atmosphäre, die das Stammholz gebunden hat.

Eine einzige Tonne Fichtenholz – das wichtigste Baumaterial für Holzfertighäuser - nimmt während ihres Wachstums im Wald bis zu 1,85 Tonnen CO2 aus der Luft auf und speichert es. Der natürliche Baustoff bietet also beste Voraussetzungen für die Konstruktion eines Energiesparhauses mit guter Ökobilanz. Ein modernes Einfamilienhaus in Holzfertigbauweise mit 140 Quadratmetern durchschnittlicher Wohnfläche enthält etwa 15 Tonnen Holz und Holzwerkstoffe. Damit entlastet es die Atmosphäre von 27 Tonnen CO2, was dem Kohlendioxidausstoß von mehr als 10 Jahren Autofahren im Mittelklassewagen oder 40 Flugreisen von Köln nach Mallorca entspricht.

Im Holzbau gibt es darüber hinaus schon seit Jahren erfolgreiche Ansätze, konventionelle Baumaterialien immer weiter durch nachwachsende Rohstoffe zu ersetzen. Viele Fertighaushersteller verwenden auch für die Dämmung des Hauses geeignete Produkte aus Holzfasern, was bei 140 Quadratmetern Wohnfläche weitere rund 10 Tonnen Holz als CO2-Speichermasse ergibt.


Nachhaltige Fortwirtschaft: Immer mehr Bäume in Deutschland.
In Deutschland werden Wälder nachhaltig bewirtschaftet.
Nachhaltige Fortwirtschaft: Deutschlands Baumbestand wachst
Die nachhaltige Forstwirtschaft sorgt schließlich durch Aufforsten dafür, dass die Wälder zusätzliches CO2 aufnehmen und die Belastung der Atmosphäre weiter reduzieren können. Damit wird Holz der Baustoff der Zukunft, denn er verfügt in Deutschland über ein besonders großes Potenzial. Laut Bundeswaldinventur ist der Holzvorrat hierzulande mit 3,7 Milliarden Kubikmeter höher als in jedem anderen europäischen Land und bei einem Zuwachs von 80 Millionen Kubikmeter pro Jahr auch langfristig gesichert. Hochgerechnet wird in Deutschlands Wäldern jede Sekunde so viel Energie in Form von Holz gespeichert, wie ein Kleinwagen auf 100 Kilometer verbraucht.


Holzbau benötigt wenig Energie für seine Bearbeitung
Ein Holzhaus benötigt außerdem weniger fossile Energie für seine Herstellung als ein vergleichbares Haus in konventioneller Nassbauweise. Letzteres erfordert nämlich ungleich mehr der so genannten „grauen Energie“ für Herstellung, Transport, Lagerung und Verarbeitung der Werkstoffe.

Wer mit Holz baut, baut ökologisch.
Ökologisch Bauen
Ökologie ist der Begriff, mit dem sich in den vergangenen Jahren die Häuslebauer zunehmend beschäftigt haben. Ökologisch bauen bedeutet im Einklang mit der Umwelt und im Interesse der Gesundheit zu bauen. Aber was genau bedeutet Ökologie in Bezug auf den Eigenheimbau?

Entscheidend sind:

1. der Energiegehalt der verwendeten Materialien;
2. die Energieeinsparung, die sich konkret für den Häuslebauer aufgrund des eingesetzten Materials bzw. der Technologie ergibt;
3. die biologische Verträglichkeit des eingesetzten Baustoffs sowie
4. die Recycelfähigkeit des eingesetzten Materials.

Intelligentes Bauen umfasst ökologisches und qualitativ hochwertiges Bauen. Mit geprüften Werkstoffen, die dem Wohlbefinden dienen, mit vernetzten haustechnischen Systemen, die den Wohnkomfort erhöhen, und mit Komponenten, die die Energiebilanz des Hauses revolutionieren, baut man intelligent, d.h. ökologisch, sicher, zeitgemäß und wertbeständig.

Energie sparen lohnt sich
Die Welt benötigt immer mehr Energie. Der Verbrauch von Brennstoffen hat sich in den vergangenen 25 Jahren zeitgleich mit der Globalisierung um fast 60 Prozent erhöht. Dabei wächst der Energiehunger nicht gleichmäßig, sondern immer schneller. Lag der globale Ölverbrauch 2008 noch bei 13,8 Milliarden Liter Öl pro Tag, stieg er schon 2012 auf rund 14,3 Milliarden Liter.

Konventionelle Energieträger sind begrenzt vorhanden.
Konventionelle Energieträger werden teurer
Öl, Gas und Kohle sind die wichtigsten Energieträger. Wie groß ihre Reserven sind, ist umstritten. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe [BGR] schätzt, dass die weltweiten Vorräte an Öl und Gas nicht viel länger als bis zum Jahr 2050 reichen werden. Und selbst wenn das Öl nicht ganz ausgeht, birgt die wachsende Nachfrage große Risiken: Öl wird knapp und damit zwangsläufig teurer.




Klimaschutz ist Ziel der Politik
Die Verbrennung fossiler Energieträger setzt große Mengen an Kohlendioxid [CO2] frei und ist damit die wichtigste Ursache für den Treibhauseffekt und die globale Erwärmung. Wenn nichts geschieht, werden sich die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2100 nach Untersuchungen des internationalen Klimaforschungs-Gremiums IPCC auf etwa 20 Milliarden Tonnen pro Jahr verdreifachen. In diesem Zeitraum droht ein Anstieg der Erdtemperatur von bis zu 6 °C mit katastrophalen Folgen.

Eine deutliche Verringerung des CO2-Ausstoßes ist daher auch in Deutschland zu einem vorrangigen politischen Ziel geworden. So soll der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch bis 2020 auf 20% gesteigert werden. Die erfolgte Einführung des Energiepasses für Gebäude zählt ebenfalls zu den politischen Instrumenten für mehr Energieeffizienz, denn hier liegt eines der größten Energiesparpotenziale überhaupt.

Privathaushalte verbrauchen die meiste Energie für die Heizung und Wassererwärmung.
Jedes Haus braucht Energie - je weniger, desto besser
In Deutschland sind nicht etwa Industrie oder Straßenverkehr die größten Energieverbraucher – es sind die privaten Haushalte. Auf sie entfallen rund 27,3 Prozent des gesamten Primärenergiebedarfs. Den weitaus größten Anteil daran haben wiederum mit knapp 90 Prozent die Heizung und die Wassererwärmung. Hauseigentümern wie Bauinteressenten wird deutlich, dass Betriebskosten eines Gebäudes zunehmend an Bedeutung gewinnen: Energie zu sparen lohnt sich.


Bauen mit Holz schont das Klima.
Fazit: Mit Holz die Zukunft sichern
Holzhäuser sparen nicht nur Energie, sie verringern sogar die CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Das genutzte Holz hat der Atmosphäre bei seinem Wachstum mehr CO2 entzogen, als durch den Bau des Hauses freigesetzt wird. Auch erfordert die Herstellung von Bauprodukten aus Holz einen geringeren Energieaufwand als vergleichbare konventionelle Baustoffe. Holz begünstigt auf Grund seiner Materialeigenschaften eine hocheffiziente Wärmedämmung und führt damit zu einem geringeren Primärenergiebedarf für die Heizung. Die Ökobilanz eines Holzfertighauses ist also über seine gesamte Lebensdauer hinweg vorbildlich.